Ich bin immer noch im Stempel-Schnitz-Modus. Nachdem ich letzte Woche mit einem Riesenstempel ein paar Bierdeckel verschönert habe, habe ich das ganze jetzt mal auf Stoff ausprobiert…

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…und mir dafür erstmal ein paar kleinere Stempel geschnitzt.

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Es hat erstaunlich gut geklappt. Man muss sich natürlich ein bisschen zusammen reißen, damit man das Muster nicht ruiniert, aber den Dreh hat man schnell raus. Ein bisschen schief ist es hier und da geworden, aber das Unperfekte hat ja auch seinen Charme.

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Für meinen Geschmack hätte es gerne noch ein wenig bunter sein dürfen. ;-) Aber dazu haben die Farben nicht mehr gerreicht. Wenn man so ein komplettes Muster stempelt, hat man doch einen ziemlichen Farbverbrauch. Für die nächste Stoffdruck-Runde muss ich mir jetzt erstmal ein paar neue Stempelkissen besorgen. Dann wird’s nächstes Mal auch wieder bunter!

In letzter Zeit komme ich ja relativ selten dazu kreativ zu sein. Aber eine Kleinigkeit habe ich jetzt doch mal wieder ausgeheckt und zwar bestempelte Bierdeckel:

bestempelte Bierdeckel

Schon seit Ewigkeiten hatte ich ein paar „leere“ Bierdeckel rumliegen, die ich irgendwann mal in einem Bastelladen gekauft und natürlich nie benutzt habe. Aber jetzt zur Eröffnung der Balkon- und Gartensaison, dachte ich, ein paar hübsche bunte Untersetzer für einen leckeren Outdoor-Drink könnten nicht schaden.

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Damit der Stempel zur Größe der Bierdeckel passt, habe ich mir selbst einen Stempel „geschnitzt“. Ich bin kein Stempel-Schnitz-Experte, aber einen kleinen Erdbeer-Stempel habe ich letztes Jahr schon aus einem Radiergummi gemacht. Aber weil es diesmal ein richtig großer sein musste und es so große Radiergummis ja eher selten gibt, habe ich mir diese Print-Blocks besorgt.

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So, und wo ich jetzt schon mal im Stempelschnitz-Modus bin, werde ich gleich noch ein paar mehr machen und vielleicht mal ein kleines Stoffdruckprojekt wagen.
Mehr Kreatives findet ihr natürlich wie jeden Dienstag hier.

Ein früherer Berufswunsch von mir war es mal Zooarchitekt zu werden. Dazu ist es zwar nie gekommen, aber immerhin habe ich ja neulich schon einen Mini-Zoo aus Pappe auf dem Bücherregal eingerichtet.

Winterlandschaft mit Pinguinen unter GlashaubeDieses kleine Pinguin-Gehege hier ist allerdings nicht für mich, sondern ein Geburtstagsgeschenk für meine Mama, die sich ganz dringend „so eine schöne Glasglocke“ gewünscht hat. Und weil so eine leere Glasglocke ja doch ein etwas trostloser Anblick ist, habe mir ich schnell noch mal den Zooarchitekten-Hut aufgesetzt und eine kleine Polar-Landschaft für die Pinguin-Familie gebastelt.
(Ja, ich weiß Pinguine legen immer nur ein Ei, aber das hier sind eineiige Vierlinge).

Winterlandschaft mit Pinguinen CollageDie „Eis-Felsen“ sind aus lufttrocknedem Fimo, mit ein bisschen hellblauer Farbe und dem restlichen Sprühschnee von Weihnachten. Und die Mini-Schals (am Südpol ist es ja bekanntermaßen eher kühl) sind aus Stickgarn gehäkelt.

Winterlandschaft mit Pinguinen Ausschnitt

Also, das „Geburtstagskind“ war hoch erfreut und entwickelt schon eifrig Ideen für eine Frühjahrs- Deko. Aber bis es wirklich Frühling wird dauert es ja noch ein bisschen und so lange harren die Pinguine weiter im ewigen Eis aus und machen schon mal Pläne für eine Karibik-Kreuzfahrt.
Mehr Kreatives an diesem winterlichen Dienstag findet Ihr wie immer hier.

Hach, endlich, endlich ist sie fertig! *Jauchz*

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Lange genug hat’s gedauert. Im letzten Herbst, nach einem akuten Anfall von Häkelfieber, habe ich angefangen lustige kleine Granny Squares für eine kuschelige Decke zu häkeln. Allerdings hat es ewig gedauert, bis ich mich dazu aufraffen konnte, all die kleinen Quadarate zusammen zu häkeln. (Und noch schlimmer ist das Vernähen der ganzen Fäden.)

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Aber jetzt bin ich doch ganz froh und glücklich, dass ich es geschafft habe, die Decke fertig zu machen, bevor sie mich fertig macht. ;-) Jetzt ist nur noch die Frage, ob sie sich besser auf dem Bett macht…

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… oder auf dem Sofa?

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Hmm.. Also, so ganz ist das noch nicht entschieden. Momentan liegt sie auf dem Sofa. Und da liegt sie auch ganz gut, denn jetzt mach ich mir eine schönes Tässchen heißen Tee, kuschle mich aufs bunte Häkel-Sofa und kuck mal was die Dienstags-Kreativwelt so treibt. Hach, wie herrich, dass es draußen so kalt und ungemütlich ist. :-)

Merken

Eigentlich mag ich überhaupt keinen Alkohol, nicht mal Bier oder Wein und anderes Promillehaltiges schon mal gar nicht. Allerdings – wenn’s süß genug ist, sieht die Sache ein bisschen anders aus. ;-)

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Und da ich so einen selbstgemachten Baileys schon immer mal ausprobieren wollte und außerdem ein nettes Mitbringsel brauchte, habe ich mir verschiedene Rezepte angeschaut und daraus selbst eins zusammengebraut:

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Da ich nicht nur keinen Alkohol sondern auch keinen Kaffee mag, habe ich in dem Rezept den Espresso durch Kakao ersetzt. Übrigens: wem das Lebkuchengewürz zu weihnachtlich ist, kann es natürlich auch einfach weglassen.

homemade baileys hübsch verpackt

Das Ganze ist wirklich einfach und schnell zu machen. Und mit einer hübschen Verpackung auch hervorragend als kleines winterliches Geschenk oder Mitbringsel geeignet.

homemade baileys verpackung close up

Also, mir schmeckts (trotz Alkohol) und deshalb werde ich das kleine Fläschchen auch für mich behalten – Prost!

Weihnachten ist ja nun schon lange vorbei, aber…

bemalte papptiere von muji

…eines meiner lustigsten Weihnachtsgeschenke waren diesen Papptierchen zum zusammenstecken von Muji.

papptiere von muji

Weil mir die Tierchen in Pappbraun ein bisschen zu langweilig waren, habe ich sie ein einfach mit Acrylfarbe und Filzern bemalt.

bemalte papptiere von muji close-up

Mit ein bisschen Farbe gefallen sie mir jetzt so gut, dass ich einen kleinen Zoo auf der Fensterbank eingerichtet habe, wo sie nun den Schnee bewundern können. Das ist sicherlich besonders für das Nilpferd und die Giraffe interessant.

bemalte papptiere von muji rentier und eisbär

Für den Eisbär und das Rentier ist der Schnee natürlich nicht so spannend, aber die sind ja auch offensichtlich anderweitig beschäftigt. ;) Süß, oder?
Weitere kreative Ideen gibt’s übrigens wie immer hier zu bewundern.

Was ist (fast) noch schöner als Geschenke auspacken?

DIY Geschenkverpackung aus Packpapier und Washi Tape

Genau, Geschenke einpacken! Das ist jedes Jahr mein größter Spass. Dieses Mal habe ich die Geschenke – passend zu den DIY Keks-Wundertüten – in eine Kombination aus Packpapier und Washi Tape gesteckt. Ich finde zum Geschenke einpacken ist Washi Tape einfach unschlagbar – man kann eigentlich nichts falsch machen und es sieht immer super aus.

DIY Geschenkverpackung aus Washi Tape und Packpapier

Aber die kleinen Päckchen sehen nicht nur hübsch aus – es sind auch wunderschöne Dinge drin. Leider kann ich natürlich nicht verraten was, aber ich bin selbst ein wenig neidisch. ;-) Jetzt muss ich nur noch die restlichen Geschenke einpacken, das eine oder andere besorgen und dann kann Weihnachten kommen!
Wie ist das bei Euch, packt Ihr auch so gerne Geschenke ein?

Pssst,… falls Ihr noch auf der Suche nach Inspirationen für Selbstgemachtes und Weihnachtliches seid, schaut doch mal hier.

Selbstgemachtes ist ja nach wie vor im Trend – auch zu Weihnachten. Für alle, die auf der Suche nach einer kleinen, leckeren DIY-Weihnachtsgeschenk-Idee sind, hab ich hier was:

Ein süßes Mitbringsel, dass schnell und einfach gemacht ist …

DIY Kekstüten Mosaik

… und (je nachdem, was man hinein tut) nicht nur ein Augenschmaus ist.

diy-kekstüten-tutoria Zutaten

Was man für die Kekstüten so braucht seht Ihr hier. Zusätzlich benötigt Ihr noch Schere, Locher und festes Papier oder Karton für den Geschenk-Anhänger.

diy-kekstüten-tutorial anleitung

  1. Ein Rechteck in der gewünschten Größe auf die Vorderseite der Tüte zeichnen.
  2. Das Fenster vorsichtig ausschneiden, so dass der Rest der Tüte heil bleibt. ;-)
  3.  Ein Stück Zellophan zurechtschneiden das etwas größer ist (ca. 0,5 mm) als das Fenster.
  4. Das Zellophan mittig auf das ausgeschnitten Fenster legen und mit Washi Tape festkleben.
  5. Alle 4 Seiten mit Washi-Tape befestigen (je bunter desto besser) und zum Schluss Stempel drauf!
  6. Einen kleinen Anhanger aus festem Papier oder Karton zurechtschneiden, ebenfalls mit Tape verzieren und lochen.

Jetzt fehlen nur noch die Kekse. Natürlich kann man auch Selbstgekaufte in die Tüte tun, aber wer selbst backen möchte und wenig Zeit hat, für den ist vielleicht das folgende Rezept etwas:

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Diese Cranberry Cookies sind mein Lieblings-Last-Minute-Keks-Rezept. Ganz einfach, superschnell und – das Wichtigste – auch superlecker!

diy-kekstüten mosaik

Jetzt braucht man die Kekse nur noch eintüten, die Tüte oben falten, lochen und den Anhäger mit Geschenkband und ein bisschen Schnickschnack befestigen. Fertig ist die Keks-Wundertüte. :-)
(Falls die Kekse nicht gleich vernascht werden sollen, kann man sie vor dem Eintüten noch in eine Zellophantüte stecken und gut verschließen.)

diy kekstüten

Bei der Blogparade DIY Weihnachtsgeschenke: Das kommt von Herzen! von der Wohnklamotte findet Ihr noch übrigns noch mehr Ideen für selbstgemachte Geschenkideen. Also, viel Spass beim Basteln!

Noch brennt hier zwar kein Lichtlein (außer für das Foto), aber am Sonntag ist ja tatsächlich schon der erste Advent. Und in diesem Jahr wollte ich unbedingt mal wieder selbst einen Adventskranz basteln, nachdem ich das in den letzten Jahren – trotz guter Vorsätze –  jedes Mal dann doch wieder nicht geschafft habe.

Aber dieses Jahr bin ich so was von rechtzeitg fertig – ich bin selber ganz verblüfft. ;-) Es ist zwar nicht wirklich ein Kranz, aber er ist bunt und erfüllt seinen Zweck. (Gibt’s eigentlich einen Begriff für einen Adventskranz, der kein Kranz ist???)

DIY Adventskranz aus Flaschen und Hirsch dekoriert mit Washi Tape

Verwendet habe ich ein paar angemalte alte Flaschen, Washi-Tape und noch ein bisschen anderen Schnick-Schnack. Dem Hirschen (ursprünglich unglaublich scheußlich, weil aus glänzendem goldenen Plastik) habe ich ebenfalls einen neuen Look verpasst. So sieht er doch richtig schnucklig aus. Und da ich dieses Jahr, was Weihnachten betrifft so wahnsinnig fleißig und gut im Timing bin, bleibt bis zum ersten Advent womöglich sogar noch Zeit für weitere Basteleien (hier gibt es wie immer tolle Anregungen) oder auch eine Keks-Back-Session.
Auf jeden Fall wünsche ich Euch allen schon mal einen schönen Adventssonntag! :-)

Draußen wird es ja immer grauer und trostloser – höchste Zeit also für ein paar kleine Farbkleckse. Von diversen Häkelprojekten haben sich hier mittlerweile eine Menge Wollreste angehäuft. Zufällig (oder war es Vorsehung?) habe ich vor einiger Zeit einen kleinen und sehr praktischen Pom-Pom-Maker geschenkt bekommen. Damit war die Frage, was ich denn nun mit den ganzen Wollresten anfange schnell beantwortet: Viele bunte kleine Pom-Poms!

pom-pom-flower tutorial

Die nächste Frage war: Was mach ich jetzt damit? Antwort: Blümchen. Und Blümchen brauchen – richtig – einen Stil. Zuerst habe ich überlegt einfach Holzstäbchen oder kleine Zweige zu verwenden, aber ich wollte gerne etwas biegsamens haben, damit man die Blümchen besser arrangieren kann. Nun sieht nackter Draht in einer Vase ja nicht so ansprechend aus und deshalb habe ich den Draht einfach mit Wollfäden umwickelt. Und dafür braucht man Folgendes:

Material-Liste für Pom-Pom-Blümchen

Und so geht’s:

pom-pom-anleitung

1. Wollfäden mit feinem Basteldraht (Heißklebepistole geht auch) am „Stiel“ befestigen.
2. Einen dicken Klecks Heißkleber auf die Spitze geben.
3 + 4. Den Draht mit den beiden Wollfäden so tief wie möglich in den Pom-Pom drücken.
5. Kurz zusammendrücken bis der Kleber fest ist.
6. Die Wollfäden um den Draht wickeln und am unteren Ende genauso befestigen wie oben – fertig!

Pom-pom-flowers close up

Das sieht dann so aus. Man kann natürlich auch nur einen Faden nehmen oder vielleicht auch drei. Am schönsten finde ich es, wenn man verschiedene Farben mischt – ist ja klar. ;-)

Pom-pom-flowers collage

Und jetzt schmücken die hübschen, kleinen Dinger in einer Vase das Regal und machen gute Laune. Übrigens: Falls jemand gerne ein paar Pom-Poms machen möchte und zufällig gerade keinen Pom-Pom-Maker geschenkt bekommen hat – das geht auch ganz einfach mit zwei Pappscheiben oder einer Gabel. Die Pappscheiben Variante kenne ich noch aus dem Kindergarten. :-)
Und was gibt’s noch so für hübsche Kreativ-Projekte? Ganz viele Antworten findet Ihr hier!