Vor einiger Zeit habe ich mich ja gefragt, was ich aus den vielen hübschen „African Flowers“ machen soll, die ich in einem Häkelfieber-Anfall produziert habe. Wie man sieht, ist jetzt ein schnuckliges Kissen für’s Sofa draus geworden.

Und weil das Häkelfieber noch nicht so ganz abgeklungen ist und damit das Kissen nicht so alleine ist, habe ich noch ein zweites gemacht. Diesmal mit „Granny Stripes“. Eine ausführliche Anleitung (allerdings auf englisch) findet ihr bei Lucy.

Das schöne an den „Granny Stripes“ ist, dass es so schnell und einfach geht und man sein Gehirn dabei komplett abschalten kann.

Es ist also nicht auszuschließen, dass die beiden Kissen noch weitere Gesellschaft bekommen. ;-) Eine kuschelige Decke unter der man es sich mit einem schönen Buch gemütlich machen kann wäre vielleicht auch nicht schlecht. Schließlich lauert der Herbst ja schon um die Ecke…

Weitere schnucklige Eigenkreationen findet ihr wie jeden Dienstag hier.

Ich bin ja ein großer Fan dieser kleinen Moleskine-Notizbücher. Vor allen Dingen deshalb, weil sie so schön schlicht sind und man sie hervorragend „verschönern“ kann.

Eigentlich wollte ich ja richtige Umschläge nähen, aber das Wetter war zu schön und ich ehrlich gesagt zu faul für eine größere Nähaktion.

Deshalb hab ich mich für die Faulpelz-Variante entschieden:
1. Stoffe zurechtschneiden, Vliesofix aufbügeln und mit Stoffstreifen, Zickzacknaht und bestempeltem Label verzieren.
2. die verzierten Stoffe direkt auf die Außenseite der Notizbücher aufbügeln und das, was übersteht einfach abschneiden.
3. Vorne Knopf aufnähen (durch den Deckel), hinten eine Metallöse befestigen und und Gummiband innen verknoten. Bei den Moleskine-Notizbücher gibt es hinten praktischerweise eine kleine Tasche und dahinter kann man prima den Knoten vom Gummiband verstecken.

Den Mittelstreifen hab ich – wie man hier ganz gut sieht – übrigens nicht abgeschnitten sondern richtig rumgezogen. Ich hatte zuerst überlegt ob ich das an allen Seiten so machen soll, allerdings war mir das zu fummelig und dann hätte ich auch von der Innenseite was dagegen kleben müssen – viiiiel zu aufwändig. Nächstes Mal vielleicht…

Also diese Methode ist sicherlich nichts für die Ewigkeit, aber bisher sieht’s doch ganz gut aus. Trotzdem werde ich gelegentlich auch noch mal einen „ordnungsgemäß“ genähten Umschlag mit allem Pipapo ausprobieren. Eine kleine Schlaufe für einen Stift wäre vielleicht auch noch ganz schlau. Muss ich mir gleich mal ’ne Notiz machen. ;-)

Was die anderen Dienstagskreativen so treiben könnt ihr euch wie immer hier anschauen.

Es gibt doch nichts schöneres als sich das Frühstücksbrötchen mit köstlicher Erdbeermarmelade zu versüßen. Da kommt natürlich nur Selbstgemachte in Frage. Also habe ich mich auf dem Wochenmarkt durch sämtliche Erdbeeren probiert um die süssesten Früchtchen zu finden. Die wurden dann – zusammen mit Mama – zu einer äußerst leckeren Marmelade verarbeitet.

Weil ich noch ein paar Mitbringsel brauchte, habe ich die Gläser noch ein bisschen „gepimpt“. Eigentlich wollte ich nur die Deckel mit ein bisschen Stoff verzieren, aber dann habe ich doch noch mal ein neues Stoffdruck-Experiment gewagt, nachdem das letzte ja ein ziemlicher Reinfall war.

Dazu habe ich mir aus einem großen Radiergummi einen Erbeerstempel geschnitzt. Und weil immer noch was fehlte, hab ich noch ein kleines Ettikett gestaltet, auf festem Papier ausgedruckt und einfach drangehängt.

So, jetzt hab ich hier sechs hübsche kleine Gläschen mit knallroter Marmelade stehen. Ehrlich gesagt, würde ich sie am liebsten alle behalten. ;-) Aber bald kommen ja Kirsche & Co – dann kann ich noch mal eine „Jam-Session“ veranstalten und mir eine neue Verpackung ausdenken.
Weitere Anregungen für Selbstgemachtes findet ihr wie jeden Dienstag hier.

DIY-Armband-1_72

Schon ewig hat mich dieses Tutorial für DIY-Armbänder angelacht. Am Wochenende hatte ich jetzt endlich mal Zeit es auszuprobieren. Die meisten „Zutaten“ hatte ich glücklicherweise von anderen Schmuckbastelprojekten zuhause. Ich habe sowohl mit Bead Cord als auch mit gewachstem Leinen experimentiert, wobei Letzters eindeutig besser funktioniert. Vermutlich kann man auch andere Bänder oder Kordeln verwenden – vorausgesetzt das Band passt durch die Perlen.

Den Verschluss habe ich ein bisschen anders gemacht, weil ich nicht genug passende Knöpfe hatte. Stattdessen habe ich Verschlüsse mit Karabiner genommen. Hat allerdings den kleinen Nachteil, dass es dadurch etwas fummelig wird. Eine Zofe oder eine andere Hilfreiche Hand beim Anlegen des Geschmeides ist also auf jeden Fall von Vorteil!

Diese Armbandbastelei kann richtig süchtig machen. Wer, so wie ich, in einen Farbrausch gerät und gleich ein ganzes Dutzend herstellt, kann die kleinen Schmuckstückchen dann immer wieder in neuen Farbkombinationen – passend zum Outfit – zusammenstellen …

… oder aber alle auf einmal tragen. Momentan bevorzuge ich Letzteres. ;-) Manchmal ist mehr eben mehr. Bling! Noch mehr Anregungen für DIY-Ideen findet ihr übrigens hier.