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Ich habe ein neues Lieblingsbuch. Darin geht es aber nicht – wie man vielleicht angesichts des Posttitels vermuten könnte – um die Kunst des Aufräumens oder fernöstliche Feng-Shui-Geheimnisse. Obwohl irgendwie doch…

„The great little book of needles“ ist ein Buch, das erstaunlicher Weise nahezu ohne Worte auskommt. Auf 8 zweifarbigen Filzseiten geht es ausschließlich um Nadeln. Um dicke Nadeln, dünne Nadeln, spitze Nadeln, stumpfe Nadeln, kleine Nadeln, große Nadeln, Nähnadeln, Sticknadeln und Nähmaschinennadeln. Kurzum es ist ein kleines praktisches Nadelbuch, dass mit meinem Nadel-Chaos nun endlich aufräumt.

Bisher habe ich sämtliche Nadeln, in verschiedenen unschönen Behältnissen aufbewahrt. Besonders diese Nähmaschinen-Nadel-Schachteln, haben mich immer genervt, weil man, wie bei einem Geduldspiel, die Nadel wieder in die Richtige „Rille“ zurückbefördern muss und außerdem nie weiß, ob die Nadeln nun schon benutzt oder noch ganz neu sind.
Das wird jetzt Gott sei Dank anders, weil ich nun alle Nähmaschinen-Nadeln, die ich so in Gebrauch habe, in diesem wunderbaren Nadelbuch aufbewahren kann. Und alle anderen Nadeln natürlich auch!

Und da sich so ein hübsche Nadelbuch so gar nicht mit dem scheußlichen Nadelkissen verträgt, dass ich bisher verwendet habe, habe ich noch ein passendes Nadelkissen fabriziert.

Herrlich! Ab sofort sind meine Nadeln wohlsortiert und hübsch anzusehen!
Noch mehr Creadienstags-Creationen gibt’s übrigens wie immer hier.

Zum heutigen Creadienstag mal etwas aus dem Tierreich: Die europäische Stoffschildkröte. Obwohl es durchaus einige Exemplare gibt, hat sich die Wissenschaft mit dieser Spezies bisher offensichtlich kaum beschäftig – über Lebensraum und Fressverhalten ist praktisch nichts bekannt.

Falls Ihr die Population weiter vergrößern wollt, die DNA findet Ihr hier.

Ich habe die Ursprungsgene nur leicht manipuliert und noch ein Schwänzchen hinzu gefügt. ;-)

Vor einiger Zeit habe ich mich ja gefragt, was ich aus den vielen hübschen „African Flowers“ machen soll, die ich in einem Häkelfieber-Anfall produziert habe. Wie man sieht, ist jetzt ein schnuckliges Kissen für’s Sofa draus geworden.

Und weil das Häkelfieber noch nicht so ganz abgeklungen ist und damit das Kissen nicht so alleine ist, habe ich noch ein zweites gemacht. Diesmal mit „Granny Stripes“. Eine ausführliche Anleitung (allerdings auf englisch) findet ihr bei Lucy.

Das schöne an den „Granny Stripes“ ist, dass es so schnell und einfach geht und man sein Gehirn dabei komplett abschalten kann.

Es ist also nicht auszuschließen, dass die beiden Kissen noch weitere Gesellschaft bekommen. ;-) Eine kuschelige Decke unter der man es sich mit einem schönen Buch gemütlich machen kann wäre vielleicht auch nicht schlecht. Schließlich lauert der Herbst ja schon um die Ecke…

Weitere schnucklige Eigenkreationen findet ihr wie jeden Dienstag hier.

Ich bin ja ein großer Fan dieser kleinen Moleskine-Notizbücher. Vor allen Dingen deshalb, weil sie so schön schlicht sind und man sie hervorragend „verschönern“ kann.

Eigentlich wollte ich ja richtige Umschläge nähen, aber das Wetter war zu schön und ich ehrlich gesagt zu faul für eine größere Nähaktion.

Deshalb hab ich mich für die Faulpelz-Variante entschieden:
1. Stoffe zurechtschneiden, Vliesofix aufbügeln und mit Stoffstreifen, Zickzacknaht und bestempeltem Label verzieren.
2. die verzierten Stoffe direkt auf die Außenseite der Notizbücher aufbügeln und das, was übersteht einfach abschneiden.
3. Vorne Knopf aufnähen (durch den Deckel), hinten eine Metallöse befestigen und und Gummiband innen verknoten. Bei den Moleskine-Notizbücher gibt es hinten praktischerweise eine kleine Tasche und dahinter kann man prima den Knoten vom Gummiband verstecken.

Den Mittelstreifen hab ich – wie man hier ganz gut sieht – übrigens nicht abgeschnitten sondern richtig rumgezogen. Ich hatte zuerst überlegt ob ich das an allen Seiten so machen soll, allerdings war mir das zu fummelig und dann hätte ich auch von der Innenseite was dagegen kleben müssen – viiiiel zu aufwändig. Nächstes Mal vielleicht…

Also diese Methode ist sicherlich nichts für die Ewigkeit, aber bisher sieht’s doch ganz gut aus. Trotzdem werde ich gelegentlich auch noch mal einen „ordnungsgemäß“ genähten Umschlag mit allem Pipapo ausprobieren. Eine kleine Schlaufe für einen Stift wäre vielleicht auch noch ganz schlau. Muss ich mir gleich mal ’ne Notiz machen. ;-)

Was die anderen Dienstagskreativen so treiben könnt ihr euch wie immer hier anschauen.

DIY-Armband-1_72

Schon ewig hat mich dieses Tutorial für DIY-Armbänder angelacht. Am Wochenende hatte ich jetzt endlich mal Zeit es auszuprobieren. Die meisten „Zutaten“ hatte ich glücklicherweise von anderen Schmuckbastelprojekten zuhause. Ich habe sowohl mit Bead Cord als auch mit gewachstem Leinen experimentiert, wobei Letzters eindeutig besser funktioniert. Vermutlich kann man auch andere Bänder oder Kordeln verwenden – vorausgesetzt das Band passt durch die Perlen.

Den Verschluss habe ich ein bisschen anders gemacht, weil ich nicht genug passende Knöpfe hatte. Stattdessen habe ich Verschlüsse mit Karabiner genommen. Hat allerdings den kleinen Nachteil, dass es dadurch etwas fummelig wird. Eine Zofe oder eine andere Hilfreiche Hand beim Anlegen des Geschmeides ist also auf jeden Fall von Vorteil!

Diese Armbandbastelei kann richtig süchtig machen. Wer, so wie ich, in einen Farbrausch gerät und gleich ein ganzes Dutzend herstellt, kann die kleinen Schmuckstückchen dann immer wieder in neuen Farbkombinationen – passend zum Outfit – zusammenstellen …

… oder aber alle auf einmal tragen. Momentan bevorzuge ich Letzteres. ;-) Manchmal ist mehr eben mehr. Bling! Noch mehr Anregungen für DIY-Ideen findet ihr übrigens hier.